C++ Kurs – C++11, C++14 und C++17 Neuheiten mit dem gnu gcc C++ Compiler – Training / Seminar

Ein C++-Seminar für Software-Entwickler, die C++ mit den aktuellen C++11, C++14 und C++17 Erweiterungen des GNU GCC C++ Compilers professionell einsetzen wollen. Von Prof. Richard Kaiser

C++ wurde in den letzten Jahren stark erweitert (C++11, C++14 und C++17 ). Der neue Standard wird als C++17 bezeichnet und macht die Programmierung mit C++ einfacher, sicherer, eleganter und effizienter. Zu den Erweiterungen gehören

  • neue Sprachelemente wie Initialisiererlisten (die Initialisierungen vereinfachen und auf Typsicherheit prüfen), Lambda-Ausdrücke (die callback-Funktionen und die Verwendung von STL-Algorithmen vereinfachen), Vereinfachungen bei der Definition von Klassen, sicherere Konversionen, Move-Semantik (die schneller ist) usw.
  • neue Klassen der Standardbibliothek (STL) wie schnellere Hash-Container, smart pointer (die oft Speicherlecks vermeiden), Multithreading-Klassen (für die parallele Ausführung von Threads), Unicode-Strings usw.

Diese Erweiterungen sind im C++-Compiler der Gnu Compiler Collection (GCC) gcc 7 nahezu vollständig aufgenommen. Sie werden in diesem Seminar umfassend und kompakt vorgestellt.

Der Dozent Prof. Richard Kaiser hat bereits weit über 100 Firmenseminare über C# und C++ gehalten. Zu seinen Kunden gehören renommierte Weltkonzerne und kleine und mittelständische Unternehmen. Er kennt die Anforderungen der Praxis und geht sowohl in den grundlegenden Konzepten als auch in den Einzelheiten detailliert darauf ein.

Inhalt

1. C++-Erweiterungen: core features

  • Die Datentypen long long und unsigned long long
  • Das Nullzeiger-Literal nullptr
  • Binäre Literale und Trennzeichen
  • Stark typisierte Aufzählungstypen (enums)
  • inline Variablen
  • constexpr Werte und Funktionen
  • Variablendefinitionen und constexpr in if und switch
  • Typ-Inferenz: Implizite Typzuweisungen mit auto und decltype
  • Die bereichsbasierte (range-based) for-Schleife
  • Initialisiererlisten – Typsichere und einheitliche Intitialisierung
  • Explizite Konstruktoren und Konversionsfunktionen
  • Move-Semantik
    • R-Wert Referenzen
    • In der Standardbibliothek
    • In eigene Klassen implementieren
  • Compile-time assert: static_assert
  • Erweiterungen für Klassen
    • override, final, erweiterte friend-Deklarationen
    • Die Angaben =delete und =default
    • Delegierende Konstruktoren und implizit erzeugte Konstruktoren
    • Initialisierer für nicht statische Datenelemente
  • Attribute
  • Compiler Feature Tests
  • Makros mit … (Variadic Macros)

2. Funktionsobjekte und Lambda-Ausdrücke

  • Der Aufrufoperator (), Prädikate und arithmetische Funktionsobjekte
  • Binder, Funktionsadapter
  • Der function-wrapper std::function
  • Lambda-Ausdrücke

3. Templates und die STL

  • Generische Funktionen: Funktions-Templates
  • Generische Klassen: Klassen-Templates
  • Type Traits
  • Typ-Inferenz in Templates mit decltype

4. STL-Algorithmen und Lambda-Ausdrücke

  • Die verschiedenen Arten von Iteratoren
  • STL-Algorithmen mit Lambda-Ausdrücken einsetzen

5. Erweiterungen der Standardbibliothek (STL)

  • Move-Semantik und Optimierung auf der Basis von type traits
  • Erweiterungen für Strings
  • Die Stringklassen u16string und u32string
  • Konversionsfunktionen
  • „raw string“ Literale, Unicode String Literale
  • string_view
  • Erweiterungen für Container-Klassen
  • Iteratoren, Speicherverwaltung bei Vektoren, emplace für Container
  • Erweiterungen für Stream-Klassen
  • Ungeordnete Assoziative Container (Hash-Container)
  • Reguläre Ausdrücke
  • Fixed Size Array Container
  • Tupel
  • Zufallszahlen
  • Neue Algorithmen
  • Die Exception-Klasse system_error
  • Filesystem

6. Smart Pointer

  • unique_ptr
  • shared_ptr
  • weak_ptr
  • exception_ptr

7. Multithreading

  • Die Klasse thread
  • Funktionen und Lambda-Ausdrücke als Threads starten
  • Exceptions in Threads
  • Eine Exception mit promise weitergeben
  • Kritische Abschnitte, Mutexe und lock_guard
  • Atomare Datentypen
  • Deadlocks vermeiden
  • Thread-lokale Variablen
  • Futures, Promises und async
  • Bedingungsvariablen zur Synchronisation von Threads
Beurteilungen von Teilnehmern dieses Seminars:

Organisatorisches:

Zielgruppe: Erfahrene C++ Programmierer, die den neuesten Stand von C++ (C++11, C++14 und C++17) lernen wollen.

Voraussetzungen: Gute C++-Kenntnisse

Methodik: Vortrag mit vielen Beispielen, die die Inhalte veranschaulichen. Eine ausgewogene Verbindung von Theorie und Praxis. Das Manuskript enthält zahlreiche praxisnahe Übungsaufgaben, mit denen die Teilnehmer ihr Wissen selbständig vertiefen können.

Manuskript: Ausführliche und detaillierte Schulungsunterlagen (ca. 200 Seiten)

Ort und Zeit: Dieses Seminar wird als Firmenseminar (inhouse) angeboten.

Dauer: 3-5 Tage